SDG 2

Kein Hunger

In diesem SDG geht es einerseits darum, Hunger, Mangelernährung und Fehlernährung weltweit zu bekämpfen. Darüber hinaus soll eine nachhaltige, effiziente und innovative Landwirtschaft gefördert werden.

Was wird gemessen?

Die Agenda 2030 schlägt 14 Indikatoren zur Messung von SDG 2 vor. Sie umfasst Unterziele zur Messung von Hunger und Unterernährung, zur kleinbäuerlichen Landwirtschaft, zum Anteil landwirtschaftlicher Flächen, die nachhaltig und produktiv bewirtschaftet werden, zu genetischer Vielfalt in der Landwirtschaft, zu Investitionen in die Landwirtschaft und Handelsbeschränkungen, Exportsubventionen in der Landwirtschaft sowie zur Regulierung internationaler Märkte im Bezug auf Nahrungsmittel. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie umfasst zwei Indikatoren und 2030Watch erweiterter Indikatorenkatalog umfasst fünf Indikatoren.

2030Watch: 45 %DNS: 53 %

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Indikatorenkatalog

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) umfasst zwei Indikatoren, die sich auf den Umwelteinfluss der heimischen Landwirtschaft beziehen. Auf dieser Grundlage wäre in 2016 dieses Nachhaltigkeitsziel erreicht zu:

53 %

2030Watch Indikatorenkatalog

2030Watch schlägt hingegen eine erweiterte Indikatorenliste mit einem höheren Zielwert für einen DNS Indikator vor sowie drei zusätzliche Indikatoren zu Pestizideinsatz, Antibiotikaeinsatz und Fleischkonsum, um auch den Einfluss der Landwirtschaftspolitik im Ausland zu berücksichtigen. Aus diesem ergänzenden Indikatorenset würde sich folgender Fortschritt bei SDG 2 berechnen:

45 %

2030Watch in aller Kürze

Was?

Wir diskutieren anhand von Indikatoren, wie ambitioniert Deutschland die Agenda 2030 umsetzt.

Warum?

Die Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland muss kritischer werden.

Wie?

Unsere Indikatoren zeigen fehlende Themen, bessere Zielwerte und damit mehr Verantwortung.