SDG 16

Frieden, Recht und starke Institutionen

Nachhaltige Entwicklung ist ohne Frieden und Gerechtigkeit unerreichbar. Der Zugang zur Justiz für alle Menschen sowie effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen müssen auf allen Ebenen sichergestellt werden.

Was wird gemessen?

Die Agenda 2030 schlägt 22 Indikatoren zur Messung von Frieden, Gerechtigkeit und starken Institutionen vor. Die Unterziele der UN beschäftigen sich unter anderen mit Gewalt, Menschenhandel, Rechtsstaatlichkeit, illegalen Finanzströmen, Korruption, Transparenz, Zugang zu öffentlichen Informationen sowie Krieg und Terror. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie umfasst vier Indikatoren und 2030Watch erweiterter Indikatorenkatalog umfasst 6 Indikatoren.

2030Watch: 57 %DNS: 119 %

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Indikatorenkatalog

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) umfasst vier Indikatoren. Sie misst die Anzahl der Straftaten, die Korruption im Inland und in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit sowie die Anzahl von Projekten zur Sicherung, Registrierung und Zerstörung von Kleinwaffen im globalen Süden. Auf dieser Grundlage wäre dieses Nachhaltigkeitsziel in 2016 erreicht zu:

119 %

2030Watch Indikatorenkatalog

2030Watch schlägt hingegen eine erweiterte Indikatorenliste vor. Diese erweiterte Indikatorenliste übernimmt drei DNS Indikatoren, streicht jedoch auch einen als ungeeignet und fügt drei Indikatoren hinzu, um die Debatte zu SDG 16 thematisch erweitern und macht damit auf illegale Finanzströme, Waffenexporte und das Recht auf Information aufmerksam. Aus diesem ergänzenden Indikatorenset würde sich folgender Fortschritt bei SDG 12 berechnen:

57 %

2030Watch in aller Kürze

Was?

Wir diskutieren anhand von Indikatoren, wie ambitioniert Deutschland die Agenda 2030 umsetzt.

Warum?

Die Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland muss kritischer werden.

Wie?

Unsere Indikatoren zeigen fehlende Themen, bessere Zielwerte und damit mehr Verantwortung.